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Heimatverein Anreppen

Heimatverein Anreppen Vorstand
Anreppen Heimatverein Logo

Ziel unseres Heimatvereins ist es, eine lebendige Dorfgemeinschaft in unserer Heimat Anreppen zu fördern. 

Der Heimatverein versteht sich dabei als Bindeglied der einzelnen Vereine und Gruppen. Vergangenheit bewahren und Neues fördern für eine sinnvolle Gestaltung der Zukunft unseres Ortes. 

Der Heimatverein wurde am 20. Juli 1976 gegründet.

Informatives

Meldungen

Mitglieder

Vorstand

Vorsitzender Michael Rempe
stellv. Vorsitzender Heinz-Georg Dorenkamp
Schriftführer Bernhard Börnemeier
stellv. Schriftführer Wolfgang Schmidt
Kassiererin Elisabeth Lübbers
stellv. Kassierer Marie-Luise Schulte

Beisitzer

Hildegard Rempe
Resi Schnietz
Georg Ploch
Heinz Relard
Hans-Josef Schulte
Detlef Wulf
Michael Kohrs
Andreas Steffens
 

Geschichte

Gründung und Geschichte des Heimatvereins Anreppen

1971-1980

Der Heimatverein Anreppen wurde am 20. Juli 1976 gegründet und ist somit ist ein relativ junger Verein in der Dorfgemeinschaft. Unser damaliger Stadtrat, Herr Josef Dreier, hatte alle Vorstände der örtlichen Vereine und alle Dorfbewohner von 25 Jahren zur Gründung eines Heimatvereins eingeladen.

20 Bürgerinnen und Bürger hatten sich an diesem Mittwoch in der Gaststätte Meiwes eingefunden. Der stellv. Bürgermeister der Stadt Delbrück und Vorsitzender des Heimatvereins Boke, Herr Kößmeier, gab einen Überblick über die Ziele und Aufgaben eines Heimatvereins. Die Anwesenden stellten eine Satzung auf und gründeten den "Heimatverein Anreppen".

Zunächst wurden nur 3 Vorstandsmitglieder für ein Jahr gewählt; Vorsitzender Hans-Joachim Nachtmann, Schriftführerin Anneliese Dreier, Kassierer Heinz-Jürgen Kleine.

Zum Abschluß der Versammlung wurde nochmals betont, dass es sich bei den Aufgaben des Heimatvereins nicht um eine Konkurrenz zu den bereits bestehenden Anreppener Gruppen und Vereinen handele, sondern um einen übergeordneten zum Wohle aller Bürger arbeitenden und koordinierenden Verbund.

Bei der zweiten Sitzung wurde in einer Nachwahl Lothar Peitz als 2. Vorsitzender, und Elisabeth Franke-Kallmeier, Willi Schulte-Hörster und Manfred Zindler als Beisitzer gewählt. Lothar Peitz gab 1978 sein Amt des 2. Vorsitzenden an Franz Strunz ab, da er zu diesem Zeitpunkt zum Oberst der St. Josef Schützenbruderschaft gewählt wurde. Ebenfalls 1978 übernham Manfred Zindler das Amt des Kassierers von Jürgen Kleine, neue Beisitzer wurden Willi Brüggemeier und Ingrid Nachtmann.

Zu einer der Hauptaufgaben in dieser Zeit zählte der Umbau der Dorfschule. Die ehemaligen Klassenzimmer wurden zum Volkshochschulraum, Heimatstube und Theaterraum mit Bühne umfunktioniert.


Das "Anreppener Zimmertheater" wurde 1979 vom Heimatverein und Ingrid Nachtmann als Kindertheater gegründet. Als die Kinder erwachsen wurden, änderten sich die Stücke und die Rollen wurden von erwachsenen Laienschauspielern besetzt. Bis heute leitet Ingrid Nachmann mit großem Erfolg die Aufführungen, die immer wieder ein kultureller Höhepunkt im Jahresablauf sind.

 
 
Gründungsvorsitzender Hans-Joachim Nachtmann
 
 
Vorstand 1976
 
 
Theater
 

1981-1990

1987 gab es dann einen Vorstandwechsel, es wurde wie folgt gewählt:


Bernhard Kückmann 1. Vorsitzender, Josef Gertkämper 2. Vorsitzender, Anneliese Dreier 1. Kassiererin, Ingrid Nachtmann 1. Schriftführerin. Weitere Vorstandsmitglieder waren Josef Dreier, Heinz Rempe, Stefan Kettelgerdes, Helga Schnitzmeier, Heinz Schulte, Heinz-Jürgen Kleine, Friedhelm Römer und Hans-Joachim Nachtmann


Bei den Vorstandswahlen 1990 übernahm Heinz-Joses Schulte von Josef Gertkämper das Amt des 2. Vorsitzenden, Hans-Joachim Nachtmann schied aus dem Vorstand aus. Neue Beisitzer: Franz Kämper, Alfons Kettelgerdes und Hans-Josef Schulte.

 
 
Bernhard Kueckmann
 

1991-2000

In der kommenden Zeit wurde mit viel Motivation und noch mehr Eigenleistung die Anreppener Dorfhalle geplant und gebaut. Der 1. Spatenstich war am 25. März 1990, das Richtfest am 11. August 1990 und die offizielle Einweihung am 25. Januar 1992. Die Dorfhalle brachte einen neuen Schwung in das Dorfleben und ist heute der Mittelpunkt vieler Veranstaltungen. Die Halle ist Eigentum der Stadt Delbrück. Der Heimatverein hat sie zum symbolischen Wert von 1,-- DM gepachtet und verwaltet und unterhält sie.

1997 kam es zu einem weiteren Vorstandwechsel: Josef Dreier übernahm den Vorsitz des Heimatvereins, 2. Vorsitzender wurde Stefan Ketelgerdes, 1. Schriftführer Friedhelm Römer, 2. Schriftführerin Ingrid Nachtmann, 1. Kassiererin wurde Brigitte Wecker-Bröckelmann, 2. Kassiererin Benedikta Brüggemeier. Die weiteren Vorstandsmitglieder: Anneliese Dreier, Wilhelm Hartung, Franz Kämper, Josef Lichtenauer, Heinz Rempe, Stephan Mikolajczak, Otto Schnietz, Helga Schnitzmeier, Willi Schulte-Hörster, Andreas Steffens

Erste Gedanken über einen evtl. Anbau an die Dorfhalle wurden diskutiert. Dabei sind erste Vorstellungen und Pläne entstanden, die jedoch noch weiter konkretisiert werden mussten.

1999 wurde der Tanzkreis als Abteilung innerhalb des Heimatvereins gegründet. 24 Frauen gaben ihr Debüt zum Kreisschützenfest 1999 und sind aus der Dorfgemeinschaft mit ihren Trachten und Volkstänzen nicht mehr wegzudenken. Bei allen Anreppener Dorffesten zählen sie zu den absoluten Höhepunkten und Stimmungskanonen.

Im März 2000 wurde Hubert Lenzmeier zum 1. Vorsitzenden, Heinz Schulte zum 2. Vorsitzenden und Birgit Fraune zur 2. Schriftführerin gewählt. Als Beisitzer kamen Christoph Bewermeier und Heinz-Georg Dorenkamp in den Vorstand.

Zu den ersten Neuerungen zählt die im Mai 2000 installierte Beleuchtungsanlage, die unsere St. Josef Kirche nachts in ein gleißendes, warmes Licht taucht. Insbesondere die Gedanken nach einem evtl. Hallenanbau wurden wieder aufgegriffen und inzwischen auch realisiert:

 
 
Josef Dreier
 
 
Hubert Lenzmeier
 

2000-2003

 
 

Die Bauarbeiten am Außenbereich inkl. Neupflasterung des nun komplett umgestalteten Dorfplatzes sind abgeschlossen, einige Innenarbeiten stehen noch an. Aber bereits im Oktober 2002 soll der Anbau nach gut 14-monatiger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben werden.

 
 

Der Vorstand im Jubiläumsjahr 2001:

v.l.: Anneliese Dreier, Marianne Schitzmeier, Friedhelm Römer, Brigitte Wecker-Brökelmann, Stefan Mikolajczak, Heinz-Georg Dorenkamp, Wilhelm Schulte-Hörster, Birgit Fraune, Josef Lichtenauer, Hubert Lenzmeier, Franz Kämper, Heinz-Josef Schulte, Christoph Bewermeier und Benedikta Brüggemeier

 
 

Nach dem Tod des langjährigen Ortschronisten Wilhelm Brüggemeier im Jahr 2002 führen nun fortan Friedhelm Römer und Anneliese Dreier dieses Amt.

 
 

Ebenfalls im Jahr 2002 wurde Heinz-Georg Dorenkamp vom Rat der Stadt Delbrück zum ersten Ortsheimatpfleger Anreppens bestellt.
Der Ortsheimatpfleger ist, ebenso wie die Ortschronisten, Mitglied des Heimatverein-Vorstandes.

 
 

Anläßlich der Jahreshauptversammlung 2003 konnten wieder einige Mitglieder für 25-jährige Treue bzw. besonderen Einsatz für den Heimatverein geehrt werden: v.v.l.: Helga Schnitzmeier und Stefan Kettelgerdes (besondere Verdienste), Lydia Gläsmer und Katharina Vieth (25 Jahre), h.v.l.: Vorsitzender Hubert Lenzmeier, Horst Gläsmer und Willi Lichtenauer (25 Jahre), stellv. Vorsitzender Heinz-Josef Schulte

Geschichte
Vorstand 2001
Friedhelm Römer & Anneliese Dreier
Hans-Georg Dorenkamp
Ehrung 2013
 

Aktivitäten

Aktivitäten und Angebote des Heimatvereins

In Anreppen steht für uns neben dem gemeinschaftlichen Miteinander auch das reiche kulturelle Erbe und die lebendige Vielfalt des heimatlichen Brauchtums im Mittelpunkt des Dorfgeschehens. Kultur und Heimat sind unverzichtbare Bestandteile unseres Lebens. Somit stehen wir alle auch in der besonderen Verpflichtung, uns den vielfältigen Aufgaben der Kultur- und Heimatpflege anzunehmen, sie zu fördern und zu unterstützen. Dazu bietet der Heimatverein Anreppen ein umfangreiches Angebot an Aktivitäten.

Vogelstimmenwanderungen

Daher bieten wir jährlich Vogelstimmenwanderungen an. Vogelstimmenwanderung am Anreppener Teich: Anreppen, morgens 6 Uhr früh am Teich. Bis vor kurzem hat es geregnet. Deshalb vermutet Hubert Lenzmeier: "Es kann sein, daß wir jetzt noch nicht so viele Vögel hören. Die müssen sich jetzt erst einmal das Gefieder trocknen." "Normalerweise sind um diese Zeit schon alle wach und bereit zu munterem Gezwitscher", weiß Josef Dreier zu berichten.

Vogelstimmenwanderungen
 

Viele verschiedene Vogelarten sind in Anreppen beheimatet und wenn man Glück hat, sind an einem Vormittag bis zu 30 verschiedene Vogelstimmen zu hören. Das man lange dazu braucht, die verschiedenen Gesänge auseinander zu halten, wird auch Bernhard Kückmann schnell klar, als er In den Sträuchern und Hecken rund um den Teich eine Gartengrasmücke hört, deren "Geschwätz", sich nicht sehr stark von den Tönen der Mönchsgrasmücke unterscheidet, die später im Wald singt. Den Zilpzalp, der ständig seinen Namen ruft, können die Teilnehmer bald heraushören. "Er wird auch als Geldzähler bezeichnet. Mit den harten Tönen, die er zuerst von sich gibt, zählt er das Hartgeld, kurz darauf folgen die weicheren, mit denen er die Scheine zählt", berichtet Heinz-Josef Schulte. Durch das der Umgebung angepaßte Gefieder sind die Vögel meist nur zu hören und nicht zu sehen. Mit dem Gesang sichern sich die Tiere zum einen ihr Revier, zum anderen stellt es die Balz dar, weshalb die Stimmenvielfalt besonders im Frühjahr bis spätestens Anfang Juni am größten ist. Es sind meist die männlichen Tiere, die so um ihre weiblichen Artgenossen werben.

Ein sehr interessanter Vogel ist der Trauerfliegenschnäpper, der sehr spät aus dem Süden zurückkommt und Schwierigkeiten hat, eine Bruthöhle zu finden. Aber da andere Vögel, wie der Buntspecht, gleich mehrere bauen und Vogelschutzgruppen außerdem viele Nistkästen aufhängen bzw. diese auch versorgen, sind die Probleme nicht ganz so groß. Der Baumpieper braucht hohe Bäume, die möglichst einzeln stehen sollten, mit einer sonnenbeschienenen Wiese darunter. Hans-Joachim Nachtmann und die faszinierten Zuschauer können kurz darauf erleben, wie der Baumpieper sich in die Lüfte schwingt und dann mit lautem piep, piep, piep, regelrecht zu Boden schweben läßt. Sein Gesang unterscheidet sich schon von dem der Singdrossel, wie auch Annelise Dreier und Friedhelm Römer zustimmend feststellen können.Ein interessanter Spaziergang endet nach vier Stunden, aber die Beteiligten haben festgestellt, daß es viel länger dauert, nur einige der Vogelarten in unserer Heimat an ihren Stimmen erkennen zu lernen.

Radtour

Mit der gesamten Familie mit dem Fahrrad unterwegs sein heißt für uns: + Natur erleben + Natur schützen + Umwelt gestalten; und das mit viel Spaß an der Freude.

Schnatgang

Schnat heißt "Grenze" und ist plattdeutsch, ebenso wie "Olle Use", der den Stolz auf den gemeinschaftlichen Besitz ausdrückt. Als es noch keine Katasterkarten gab, wurden die Grenzen eben beim Schnatgang besichtigt. Es ist daher eine liebgewordene Tradition geworden, daß auch die Heimatvereine und Heimatfreunde der Stadt Delbrück sich einmal im Jahr zu einem Schnatgang treffen um die heimische Faune, Flora und Kultur gemeinsam zu erleben.

Jedes Jahr richtetet daher ein anderer Ortsteil den Schnatgang aus, um seine Heimat den Gästen und Freunden etwas näher zu bringen und das Gemeinschaftsgefühlt der 10 Orte zu stärken.

Schnatgang
 

Seniorennachmittag

Unser jährlicher Seniorennachmittag findet in unserer Dorfhalle oder im Rahmen einer organisierten Busfahrt statt und erfreut sich großer Beliebtheit. Bis zu 100 Senioren treffen sich bei Kaffee und Kuchen zum geselligen Beisammensein. Mehrere Einlagen wie. z.B. plattdeutsche Vorträge, Gedichte, Gesangs- und Tanzeinlagen tragen zum Gelingen des Seniorennachmittags bei.

Dorfsäuberungsaktion

"Gute Dinge soll man nicht ändern", sagt sich Hubert Lenzmeier vom Heimatverein und setzt weiterhin auf die Anreppener Einwohner, die beim Streben nach einem saubereren Dorf wieder Hand mit anlegen. Jeweils im März/April gibt er den offiziellen Startschuß zum groß angelegten Frühjahrsputz. Viele Einwohner sowie Vereine und Verbände säubern ehrenamtlich Freizeit- und Wohnumfeld, sowie Wald und Flur. 

Das Prinzip ist bekannt: Bürger stöbern Müll auf, die Stadt stellt ihnen in den nächsten Tagen Tonnen zur Verfügung, um den Unrat abzutransportieren. Als symbolisches Dankeschön schließt sich der Arbeit ein gemütliches Beisammensein mit Grillfleisch und Getränken an. 

Beim einmaligen Frühjahrsputz wollen es aber unsere Heimatfreunde nicht belassen: Je nach Bedarf wird auch im laufenden Jahr ständig Hand angelegt.

Zimmertheater

Nach monatelangem Proben kommt es im November zum großen Gastspiel unserer Theatergruppe. Dabei verwandelt sich die Dorfhalle in ein großzügig gestaltetes und familiär geführtes Zimmertheater.

Fünf mal heißt es "Vorhang auf" und Ingrid Nachtmann kann viele hundert Freunde des Zimmertheaters begrüßen, die wiederum mit viel Applaus und Anerkennung den Aktiven auf der Bühne danken.

Theater
 

Besuch von Jubilaren

Für den Heimatverein Anreppen ist es eine Selbstverständlichkeit, Geburtstagskinder (ab 80 Jahre) am Ehrentag einen Besuch abzustatten und im Namen der Dorfgemeinschaft zum Jubiläum zu gratulieren.

Weihnachtsbasar

Jährlich führt der Heimatverein auch den beliebten Weihnachtsbasar durch. Bereits im Sommer beginnen viele fleißige Hände Dekorationen und Geschenke für die weihnachtliche Zeit zu erstellen.

Nicht nur aus Anreppen, sondern aus der ganzen Stadt Delbrück und darüber hinaus kommen viele Besucher und erfreuen sich an der breiten Angebotspalette und genießen in der weihnachtlich geschmückten Dorfhalle die selbstgebackenen Kuchen und Torten, während der Nikolaus die Kleinen mit Überraschungen verwöhnt.

Der erwirtschaftete Überschuß wird für vorher bekanntgegebene, gemeinnützige Vorhaben verwendet.

Weihnachtsbasar
 

Tanzkreis

Wer Lust hat in geselliger Runde das Tanzbein zu schwingen, ist in unserem Tanzkreis unter der Federführung von Ulla Troja, der Leitung von Margret Kluth und der musikalischen Begleitung von Birgit Emthaus bestens aufgehoben. Von Volkstänzen wie Polka, Marsch, Walzer usw. bis hin zu humorvollen Darbietungen wird alles angeboten und bei Auftritten vom Publikum begeistert angenommen.

Tanzkreis
 

Hallenvermietung

Die Dorfhalle Anreppen wird vom Heimatverein verwaltet. Eine der Hauptaufgaben, neben der Wartung und Instandhaltung, ist die Hallenvermietung und -reinigung. Johanna Kückmann und Christa Rumel, mit ihrem jeweiligen Team, haben seit der Einweihung der Halle diese Aufgaben immer zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt, wofür wir uns an dieser Stelle auch einmal ausdrücklich bedanken.

Plattdeutscher Abend

Um die plattdeutsche Sprache zu pflegen, veranstalten die Heimatvereine der Stadt Delbrück einen plattdeutschen Abend. Es werden aktuelle Themen diskutiert, Lieder gesungen und Gedichte sowie Vorträge in plattdeutscher Sprache vorgebracht. Jährlich richtet ein anderer Heimatverein den plattdeutschen Abend aus.
Plattdeutscher Abend
 

Weitere Aktivitäten u.a. Ausflüge:

Der Heimatverein führte in den vergangenen Jahren auch Kinderfeste durch, lud zu Nachtwanderungen z.B. in Iburg ein.Organisierte Fahrten u.a. zum Theater nach Detmold und Bielefeld oder nach Xanten zum römischen Amphitheater.

Kirchturmbeleuchtung: Am 02. Juni 2000 konnte die neue Kirchturmbeleuchtung, sowie die Beleuchtung des Ehrenmals in Betrieb genommen werden. Gemeinsam mit der St. Josef Schützenbruderschaft wurden die Kosten und auch die Arbeiten in Angriff genommen und erfolgreich zum Schützenfest 2000 abgeschlossen. Durch diese Maßnahme hat unser Dorf sehr an Ansehen in der Stadt Delbrück und darüber hinaus gewonnen

Aufgaben/Struktur

Struktur und Aufgabenbereiche des Heimatverein Anreppen

Das Wappen des Heimatvereins Anreppen:

Im oberen Teil des Wappens steht auf silbernem Grund (farbliches Zeichen für Ehrenhaftigkeit) in schwarzer Farbe der Schriftzug "Heimatverein".
Als Untergrundfarbe für den Hauptteil unseres Vereinswappens wurde bewußt die Farbe "grün" gewählt. Die Farbe soll klar und deutlich die Heimatverbundenheit und Bodenständigkeit unseres Vereins zum Ausdruck bringen, aber auch die Hoffnung und die Zuversicht wiederspiegeln, dass wir auch weiterhin unseren Blick heraus aus der Vergangenheit in die Gegenwart richten und die Zukunft verantwortlich und im Sinnde unserer Dorfgemeinschaft mitgestalten werden.

Auf dem grünen Feld befindet sich unser Dorfwappen, um die Zugehörigkeit zur Dorfgemeinschaft eindeutig zu dokumentieren. Weiterhin sehen wir dort eines der ältesten Anreppener Gebäude, in dem sich die Geschichte, sowie Gegenwart und Zukunft unseres Dorfes die Hand reichen und zwar das 1788 erbaute und unter Denkmalschutz stehende "Alte Lehrerhaus", das bereits heute für die kommende Generation als Kindergarten genutzt wird. Fener finden wir in dem Wappen unseren Ortsnamen "Anreppen" mit dem Hinweis auf das Gründungsjahr des Heimatvereins.

Der Heimatverein versteht sich nicht als "Oberverein" in Anreppen, er ist vielmehr Bindeglied und Koordinator für alle Anreppern Vereine und Aktivitäten der Anreppener Mitbürger. Der Verein unterteilt sich neben den aktiven und passiven Mitgliedern in den Vorstand, das Anreppener Zimmertheater und den Tanzkreis Anreppen.

Aufgaben und Ziele des Heimatvereins Anreppen:

Zeitgemäße Heimatkunde und -pflege muß sich mit der Gegenwart beschäftigen und an der Gestaltung der Zukunft mitwirken. Sinnvolle, menschengerechte Ergebnisse können jedoch nur dann erzielt werden, wenn wir auch unsere Vergangenheit kennen.

Zeitgemäße Heimatkunde und -pflege erstreckt sich auf verschiedene Aufgabenbereiche, die sich gegenseitig bedingen und ergänzen, grundsätzlich aber als gleichwertig zu betrachten sind.

Dazu gehören:

  • das Dorf Anreppen für die Bürger und Bürgerinnen lebenswert zu gestalten und zu erhalten
  • die Geschichte der Heimat zu erforschen und die Kenntnis der Geschichte weiten Kreisen zu vermitteln
  • das heimatliche Brauchtum zu sichern und den Heimatgedanken zu pflegen und alte Sitten / Traditionen zu erhalten
  • bei der Pflege der Denkmäler der Heimat (Bauten, Straßen- und Flurnamen usw.) sowie des Orts- und Landschaftsbildes mitzuwirken
  • die plattdeutsche Sprache zu pflegen und ihre Verbreitung zu fördern
  • die Beobachtung des örtlichen Lebens und das schriftliche Festhalten dieser Beobachtungen (= eine Chronik führen)
  • die Tätigkeit als Ansprechpartner und Vermittler, sowie die mitdenkende, mitplanende und beratende Teilnahme an den Aufgaben der örtlichen Gremien
  • Sammeln und Bewahren von Archivalien und historischen Gegenständen
  • Erforschung und Dokumentation der Geschichte Anreppens und seiner Bauernschaften
  • Einsatz für Aufgaben der Dorfverschönerung, für die Erhaltungheimatgeschichtlich wertvoller Bauwerke
  • Kennenlernen der näheren und weiteren Heimat durchWanderungen und Fahrten

Was bedeutet Heimatkunde, Heimatpflege, Brauchtumspflegefür uns in der heutigen Zeit?

Jeder Ort, der sich mit der Heimatpflege beschäftigt, gibt damit zu erkennen, daß er der Heimat eine besondere Bedeutung im örtlichen Leben zumißt. Um dieser Bedeutung gerecht zu werden, leistet der Heimatverein Anreppen eine zeitgemäße, vielseitige und sinnvolle Arbeit, die die volle Unterstützung der Bevölkerung und der Vertreter von Verwaltung und Politik verdient.Zeitgemäße Ortheimatpflege heißt bei uns, sich mit der Gegenwart zu beschäftigen und an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken. 

Sinnvolle und menschengerechte Ergebnisse werden wir jedoch nur dann erzielen, wenn wir auch unsere Vergangenheit kennen.Zeitgemäße Ortheimatpflege erstreckt sich jedoch auf verschiedene Aufgabenbereiche, die sich gegenseitig bedingen und ergänzen, grundsätzlich aber als gleichwertig zu betrachten sind.Angesichts der Vielzahl der o.a. Aufgabenbereiche mußten wir eine Auswahl treffen und Arbeitsschwerpunkte entwickeln, die den Bedürfnissen und den Verhältnissen unseres Römerdorfes Anreppen Rechnung tragen.

Im Folgenden einige Erklärungen zu den Aufgabenbereichen:

1. Wo und wie arbeitet der Heimatverein?

Der Tätigkeitsbereich des Heimatvereins erstreckt sich auf Anreppens Gemarkungsgrenzen und schließt die natürlichen Grundlagen, die Menschen und ihr Leben, ihre Kultur und ihre Geschichte ein.

2. Warum braucht unser Dorf einen Heimatverein?

Weil auch die Dörfer - wie die Städte - ein "Gedächtnis" bzw. ein "Gewissen" brauchen. Wir beobachten Veränderungen der Bevölkerung und des Ortsbildes. Zum Beispiel, daß Anreppen größer wird; daß unterschiedlich große Gruppen von Einwohnern mit unterschiedlichen Interessen und Ansprüchen unterschiedlich lange in unserem Ort leben; daß Kinder im Ort wohnen aber nicht mehr hier zur Schule gehen; daß ein großer Teil der Einwohner tagsüber außerhalb des Ortes arbeitet und erst gegen Abend zurückkehrt, so daß sich viele Einwohner höchstens vom Sehen kennen; daß sich letztlich sogar einige wenige Einwohner völlig fremd sind und infolgedessen kein Interesse an ihrem Wohnort haben. Der Heimatverein fungiert dann als Integrator und versucht, ein gemeinsames Interesse für den Ort zu wecken und insbesondere ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln. Bei Interessenkonflikten tritt der Heimatverein als Vermittler, als "mahnendes Gewissen" auf. Weiterhin bemühen wir uns, die Geschichte des Ortes nicht in Vergessenheit geraten und die Besonderheiten unseres Ortes nicht verloren gehen zu lassen.

In den Bereichen, die die Heimatpflege betreffen (wie Naturschutz, Denkmalschutz, Bauentwicklung, Infrastrukturentwicklung), sind heute viele Fachämter und ehrenamtlich Beauftragte tätig, die auf der Grundlage einschlägiger Gesetze und Verordnungen arbeiten. Wir vom Heimatverein haben aufgrund unserer langjährigen kontinuierlichen Arbeit und der dabei erworbenen speziellen Ortskenntnisse, häufiger eine differenziertere Sichtweise auf die Probleme des Ortes, als sie Vertreter von Fachämtern bzw. auswärtige ehrenamtliche Beauftragte sie haben können. Dieses Wissen bringt der Heimatverein zum Wohle des Ortes ein.

3. Der Heimatverein als Orts-Chronist

Der Heimatverein führt eine Dorfchronik. Darum beobachten wir in unserem Ort die Umgebung und das Leben, zeichnen es auf und machen von Zeit zu Zeit kommentierte Bestandsaufnahmen der im folgenden aufgezählten Bereiche.

  • Aufzeichnungen über Besiedlung, Gebäudebestand im Dorf, neue Siedlungsgebiete, Flächennutzung
  • Aufzeichnungen über Bevölkerung und Lebensverhältnisse, z.B.: Personen, die den Ort prägen, gesellschaftliche Randgruppen, Berufsstruktur, Arbeitslosigkeit, Eigentumsverteilung, Wohnverhältnisse, Sprache (Umgangssprache, Dialekt).
  • Aufzeichnungen über organisiertes und nicht organisiertes Gemeinschaftsleben, d.h. Arbeit der Vereine, Integration von Neubürgern, öffentliche Einrichtungen (Kirche, Kindergärten, Friedhof),Wirtschaft (Landwirtschaft, Gewerbe, Handwerk, Handel, Industrie), Verkehrs- und Nachrichtenwesen (z.B. Straßenführung), Ortspolitik (Wahlergebnisse, oder: Wie sieht die örtliche Einstellung zur Gemeindepolitik aus? Wie sind die Versammlungen besucht? Wie werden sie geführt? Wer sind die Personen, die sich an der Ortspolitik beteiligen? Welche Aufgaben gibt es für die Ortspolitik? Wie steht es mit dem Gemeinsinn? Verhältnis Ortschaft / Gemeinde)

Die Anreppener Dorfchronik ist in drei Bänden abgelegt. Das erste Band wurde noch in Sütterlin verfaßt und erst kürzlich ins Hochdeutsch übersetzt. Über viele Jahre hinweg hat Wilhelm Brüggemeier verantwortungsvoll und erfolgreich die Dorfchronik geführt. Anfang 2001 haben diese verantwortungsvolle Aufgabe Anneliese Dreier und Friedhelm Römer übernommen. Wir wünschen auch ihnen viel Glück im neuen Arbeitsumfeld, mit dem notwendigen Blick für das Wesentliche und fürs Niederschreiben eine ruhige Hand.

4. Der Heimatverein als Kenner des Ortes und seiner Geschichte

Die Kenntnis der Geschichte Anreppens, seiner Verwaltungsstruktur, seiner Vereine und Verbände, seiner Besonderheiten fördert die Vertrautheit mit dem Wohnort. Diese Erfahrung machen wir uns zunutze und wissen über die genannten Bereiche bescheid. Wo keine gedruckten Informationen zur Entwicklung des Ortes vorliegen, versuchen wir, uns in groben Zügen einen Überblick zu verschaffen. Wo immer wir nicht mit den Möglichkeiten und Regeln historischer Arbeit vertraut sind, holen wir uns Rat und Hilfe bei Kollegen, bei Vertretern der Kreisheimatpflege, beim Stadtarchiv, beim Kreisarchiv, beim Kirchenkreisarchiv, Westfälischem Museum oder beim Institut für historische Landesforschung. Um diese Aufgaben wahrnehmen zu können, müssen sich unsere Heimatfreunde selbstverständlich fortbilden und nehmen daher regelmäßig an den Treffen mit den Kollegen aus der Stadt Delbrück und über die Stadtgrenzen hinweg teil.

5. Der Heimatverein als Mitarbeiter, Ansprechpartner und Vermittler

Da uns die Entwicklung unseres Ortes am Herzen liegt, ist es eine selbstverständliche Aufgabe, sich aktiv an Planungen zu beteiligen und sich im Rahmen der Ortsbildgestaltung (Bau / Anbau der Dorfhalle), ebenso wie im Natur- und Landschaftsschutz einzusetzen. Daher ist der Heimatverein aufgrund seiner Kenntnisse und Informationen ein unabhängiger, parteilich ungebundener Partner für die Gemeindeverwaltung, dessen Stellungnahmen, Rat- und Vorschläge diese Gremien zum Wohle und Nutzen unseres Ortes zur Kenntnis nehmen. Als Ansprechpartner für einheimische und auswärtige Interessierte einschließlich der Schulen kann der Heimatverein Anreppen Auskünfte geben

  • über die wirtschaftliche, politische, kirchliche Entwicklung des Ortes
  • über die gegenwärtig vorhandenen Vereine und deren Struktur
  • über die von Anreppen vorhandene Literatur
  • über Belange des Natur-, Umwelt- und Denkmalschutzes, soweit sie Anreppen betreffen.

In unserer schnellebigen Zeit wird häufig vergessen, Zeugnisse des gegenwärtigen und des gerade vergangenen Lebens aufzubewahren. Hier berät der Heimatverein die Einwohner gerne.

6. Der Heimatverein in der Öffentlichkeit

Um Zweck und Themen der Ortsheimatpflege einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen, stellt der Heimatverein Anreppen seine Arbeit von Zeit zu Zeit im Ort und/oder in der Presse vor.

7. Forschungsarbeit und Sammlungstätigkeit

Weitere Aufgaben, die der Heimatverein aufgrund spezieller Kenntnisse und Interessen übernimmt, finden sich im Rahmen von Forschung und Sammlungstätigkeit.
Im folgenden einige Beispiele:

  • Eigene Forschungsarbeit des Heimatvereins zur Zeitgeschichte: Regelmäßig durchgeführte Bestandsaufnahmen und Notizen sind für den Heimatverein die Grundlage, auf der er Veränderungen verschiedenster Art im Ort feststellen und in Form einer Veröffentlichung darstellen kann.
  • Untersuchung früherer Epochen der Ortsgeschichte: Zu diesem Zweck sammeln wir alle über den Ort verfügbaren Archivalien und historischen Gegenstände, z.B. die Dokumentation von Flurnamen und ihre Deutung, sowie die Bearbeitung einzelner sozialgeschichtlicher Themen wie, medizinische Betreuung des Ortes in der Vergangenheit, Kindersterblichkeit, Bedeutung der Verkoppelung für den Ort, gewerbliche Entwicklung, Eigentumswechsel.
  • Die Heimatstube. Da der Heimatverein in einem von der Kommune zur Verfügung gestellten Raum den geeigneten Platz hat, möchten wir in Zukunft die Aufgabe übernehmen, eine Sammlung oder eine museumsähnliche "Heimatstube" aufzubauen.

Kontakt

Heimatverein Anreppen
Ansprechpartner: Andreas Steffens

Anreppener Straße 84
33129 Delbrück-Anreppen

Heimatverein

Anreppener Straße 84
33129 Delbrück-Anreppen

Webmaster

Wolfgang Troja
Andreas Steffens
webmaster@anreppen.de